Zone Six / Live Wired 2004
Einflüsse sind 60's Psychedelic, Trance & GOA, Filmmusik, Space-Rock, Elektronik, Trip-Hop, Kiffermusik, archaische Musik, lese ich auf der Bandhomepage. Ohne einen Ton der Live-CD gehört zu haben, glaube ich das, denn alleine der Blick auf das Cover und in's Innere des Booklets lassen erahnen, dass hier kein Bluesrock, Rock, oder Metal auf dem Silberling zu hören sein wird. Zone Six, das sind Martin (Synthy), Julius-k (Guitar), Dave (Spacebass) und Walt (Drums and Djembe). Anmerkung: "Die kelchförmige Holztrommel, mit Ziegenhaut (früher mit Antilopenhaut) bespannt, die wir heute allgemein als Djembe kennen, stammt von den Volksgruppen der Malinke und Bambara, aus Westafrika, den heutigen Afrikanischen Ländern Guinea Conacry, Mali, Burkina Faso, sowie der Elfenbeinküste." [Quelle: African Percussion]
Bei Dave handelt es sich übrigens um Dave Schmidt, den ich bereits von Weltraumstaunen 'kenne', dieser Spacedelic-Band und spätestens jetzt wird klar, was auf der Scheibe zu hšren sein wird. Zumal er hier sein Instrument nicht einfach als Bass bezeichnet, sondern als Spacebass. Aufgenommen wurde "Live Wired 2004" am 8. Oktober 2004 im 'Sudhaus' Tübingen. Der Bonustrack stammt aus dem Konzert im 'Schlachthof' Lahr vom 16. Oktober 2004. Abgemischt wurde später im Studio."Hopscotch" eröffnet die Show gleich mit einem 13 Minuten dauernden Ritt durch eine Welt aus betörenden Wänden, gebaut von einer sich ins sphärische steigernden Gitarre. Bass und Percussion begleiten den Aufbau, während der Synthesizer Archeoperix-gleich um die höher werdenden Wände 'fliegt'."Spheroidise", mit knapp sechs Minuten der kürzeste Trip, nimmt den Hörer mit auf eine entspannende Tour, bei der die psychedelische, und wie durch eine Leslie gejagt klingende Gitarre, pefekter Reisebegleiter ist. Auch der Spacebass ist mehr als reiner Erzeuger tiefer Töne und zieht neben der E-Gitarre seine Lines. Zone Six lassen mich beim reinen Hören an einem hellen und sonnigen Samstagmorgen schon fast der Realitöt entschwinden. Wie wirkt diese Musik erst bei einem Live-Konzert, zumal die Light-Shows der Band die Musik, bzw. das Feeling extrem verstärken? Weiter geht es mit "Collaptus" und genau das ist eine Nummer, die nach Lichteffekten schreit und wenn man die Komplexität des Stückes erst mal erfasst hat, man sich gedanklich irgendwo im Pscho-Freak-Kosmos befindet, muss man aufpassen den Briefträger, der gerade klingelt, nicht zu erwürgen, weil er einen so brutal 'heruntergeholt' hat. Noch mal von vorne also und an der Stelle der Unterbrechung rammt sich jetzt der Spacebass, begleitet von einem wabbernden Synthy ins Geschehen, die Gitarre 'schreit noch mal auf' und mein Herzschlag wird wieder normal. "Sod Waterways" beginnt elektronisch, Gitarrenklänge stoßen dazu und dann bestimmt die Djembe (nehme ich mal an) den Rhythmus. Die Stimmung ist jetzt fast relaxed und man kann prima abdriften. Percussion bestimmt das Geschehen und die anderen Instrumente 'wabern' sich herrlich dazu. Eigentlich 'ne groovende Psychedelic-Nummer, die erst gegen Ende den Groove verliert und für einen kurzen Moment der Elektronik das Zepter in die Hand gibt. Befanden wir uns nun mit Tracklängen bis 15 Minuten quasi auf einem Europaflug, lädt uns "Beach Comber" mit 1372 Sekunden zur Transatlantik-Tour ein. Elektronisch endete "Sod Waterways" und genau so startet auch der jetzige Song. Minimalistische Gitarrenklänge geben langsam Würze dazu, übernehmen peu ˆ peu die Führung und dominieren ab der Halbzeit eindeutig und lassen den Zuhörer fast schwindlig werden. Drums und Bass fundamentieren treibend das Psycho-Haus, in welchem die Gitarre scheinbar unkontrolliert von Zimmer zu Zimmer und von Stockwerk zu Stockwerk rast. Scheinbar unkontrolliert, denn wenn man die Augen schließt, sich auf Bass und Percussion konzentriert, kann man dem Gitarrenritt mühelos folgen. Nach ca. 19 Minuten brabbelt der Tieftöner abgrundtief, nimmt das Tempo raus und überzeugt mit affengeilen Bass-Linien, wirft eine tieffrequente Ladung nach der anderen aus den Boxen, auf denen die Sologitarre reiten kann. Jetzt weiß ich, was Spacebass bedeutet. Wir verlassen Tübingen und fahren nach Lahr, um den Bonustrack "Susurrus" zu hören. Das ist der richtige Song, um nach der freaky Reise durch alle möglichen Klangwelten wieder langsam zu entspannen. Trotz des Rhythmus, den Bass und Schlagwerk verbreiten, schwebt "Susurrus" einer Wolke gleich durch den Teil des Gehirns, der angeschlossenen Menschen signalisiert: Entspanne dich. Wie bei 'Nasoni' fast nicht anders zu erwarten, ist auch dieses Werk als Doppel-LP erhältlich.
Ulli Heiser für www.rocktimes.de

ZONE SIX "Live Wired" review (in french) in Progresiste magazine from Belgium as pdf here

ZONE SIX "Live Wired" (Nasoni Records) 2005. CD
ZONE SIX wirft einen ohne zu fackeln in eine Zeitreise zurück in die 70er Jahre - unglaublich, daß es so eine Musik heutzutage noch gibt, daß Menschen noch so etwas machen. Krautrock im krautigsten Sinne, instrumentaler Spacerock mit ellenlangen Improvisationen auf der Gitarre, "totally free", Amon Düül läßt grüßen. Kaum eins der sechs Stücke (in 78 Minuten!) dauert unter 10 Minuten und der Gedüdelfaktor ist so hoch, das macht einen auch ohne Drogen ganz high. Dazu saß man früher im Yogasitz auf dem Boden, umgeben von Räucherstäbchen, trank Vanilletee und schwankte mit dem Kopf hin und her. Die Platte wurde Live größtenteils in Tübingen aufgenommen, das kann wohl ein Erlebnis sein, vor allem mit der "mindblowing lightshow" von KOSMIK KLAUS. Das ganze ist sowas von unzeitgemäß, daß es irgendwie großartig ist. Wer wissen will, auf was seine Hippie-Eltern früher total abfuhren, muß sich ZONE SIX besorgen.
Der Kosmische Penis Nr. 62, Mai 2006

ZONE SIX "Live Wired" (Nasoni Records) 2005. CD
Poput mnogih drugih pravaca, svedoci smo kako space rock, psychodelic rock i kraut rock takodje tokom poslednje dekade dozivljavaju pravi revival. Predvode ga starija i etabliranija imena koja u kooperciji sa mladim snagama cine da pokret dobije na novoj svezini i energiji. Sastav Zone Six, takodje cini ekipa etabliranih muzicara sa dugogodisnjom karijerom iza sebe. Na neki nacin predvodi ih Dave Schmidt koji svira spacebass, inace, on je takodje aktivan i u drugim grupama - projektima kao sto su Sula Bassana, Neumeier-Genrich-Schmidt, a svirao je i u aktovima kao sto su: Liquid Visions, Growing Seeds i Weltraumstaunen. Gitarista Julius K. takodje snima solo projekte i radi sa grupom Suedstern 44, klavijaturista Martin Schorn povremeno nastupa sa belgijsko-britanskim aktom Tribe Of Cro, a drugi klavijaturista, Rusty, snima filmsku muziku. Zone Six su osnovani 1997. godine i do sada su objavili prilican broj sto oficijalnih, sto neoficijalnih izdanja, pa da krenem sa nabrajanjem: "First Trip To Zone Six" (1997) - kaseta; "Zone Six (1998) za "Early Birds Records", "Any Noise Is Intended" (2003) za "Sunhair Records", "Psychodelic Scripture" (2004) za "Sunhair Records". Takodje, realizovali su i 12 live albumskih ostvarenja i svi su slobodni za downloadovanje preko njihovog sitea. Aktuelni album "Live Wired" se pored CD varijante, moze naci i kao dvostruko LP izdanje, na kojem se nalazi 9 minuta bonus materijala, a objavljeno je za prestiznu berlinsku kompaniju "Nasoni Records". "Live Wired" sadrzi 6 dugackih tema trajanja izmedju 10 i 23 minuta, snimljenih na njihovoj koncertnoj turneji odrzanoj tokom oktobra 2004. godine. Radi se o potpuno instrumentalno-improvizatorskom materijalu, i sve je nastalo tu na licu mesta, kao sto je i najcesci slucaj kada je rec o ovakvim izvodjacima. Clanovi postave su u medjusobnoj telepatskoj "vezi" i fascinantno je kako tu sve stvari funkcionisu. Zone Six izvode onu vrstu space / kraut rock forme koja se etablirala tokom 70-tih godina, ali idejno bogatstvo clanova postave, ne dozvoljava da monotonija bude najcesci saveznik ovako zadane forme. Primetio sam i vise prelaza, pa i promena raspolozenja u toku jedne zadate teme, a sve to Zone Six izvode sa stilom i sto je najociglednije - iskustvom. Nemacki sastav cine freakovi koji uzivaju u onome sto rade, a za sve pristalice zanra ovakvo izdanje moze biti samo dobrodoslo.
Ocena: 9 / 10, Branimir Lokner for barikada.com

ZONE SIX - Live Wired 2004
Livealbum des deutschen Space´n´Kraut Projekts mit Dave Schmidt (Liquid Visions, Sula Bassana und Weltraumstaunen). Es enthölt sechs lange, sehr gut produzierte Instrumentaltrips. Die improvisierten psychedelischen Soundlandschaften überzeugen mit schwebenden Keyboards, fuzzy Gitarren und einer gelegentlich funky pumpenden Rhythmusssektion. CD im Digipack. Nur auf farbigem Vinyl, schönes Klappcover mit Prögedruck, limitiert auf 500 Stück. (um genau zu sein: 100 Stück farbig, 400 Stück in schwarz, Anmerkung von Dave)
www.kozmik-artifactz.com

Zone Six - "Live Wired 2004" (Nasoni Records 2005, 043, CD/2-LP)
On the main page of the Zone Six web site is a banner that proclaims: IMPROVISATION - SPACEROCK - PSYCHEDELIC - TRANCE - FREAK OUT And there you have it folks. That is Zone Six in a nutshell. Live Wired 2004 is the fourth Zone Six album, though there have been several live CDR releases too. (NOTE: There are seven FULL live albums available for free download from the Zone Six web site!!) I was a little disappointed with the last album, Psychedelic Scripture. I liked it but the lengthy improvs just didn't manage to hold my attention. Not so with Live Wired 2004. This is improvisational Space and Kraut Rock of the highest order. Nearly all the tracks are in the 10-23 minute range, though that's of little matter because the whole album plays pretty much continuously. And on this particular night the members of Zone Six were in telepathic communication with one another. Take the best jam moments of Guru Guru, Hawkwind, Agitation Free and Cream, and you'll get something like the sonic psychedelic freakouts that comprise this 80 minute set. Molten guitars, shooting star synths and a pounding rhythm section make for a cosmic rocking good time. There are some more sedate floating journey moments on the album and they work great as relief from the relentless intensity, but for me these guys are at their best when they're full blown rocking out. I was riveted to my seat throughout the entire set and this is easily near the top of my best of 2005 list. Vinyl junkies note that the 2-LP version has about 9 minutes of music not on the CD.
Reviewed by Jerry Kranitz for Aural Innovations #32 (November 2005)

Zone Six: Live Wired 2004 Far out in space. CD, Nasoni/Clearspot
De trip waar Zone Six je op begeleidt laat onze aardkloot ver achter zich en strekt zich uit tot diep in de oneindige luchtledige uitgestrektheid van het universum. Onnodig te vermelden dat op een dergelijke reis routeplanners volstrekt overbodig zijn. In deze met veel synths onderbouwde psychedelische soundscapes raak je al snel de weg kwijt en rest er je slechts één ding: je laten meevoeren op de eindeloze gitaarmelodie‘n. De band speelt afwisselend songs als "Hopscotch" die het vooral moeten hebben van luide gitaren en nummers als "Spheroidise" die eerder mellow en op een relaxte manier far out klinken. Songs waarin restanten terug te vinden zijn van andere muzikale astronauten als Hawkind, Pink Floyd en Amon Düül 2. Alle nummers zijn verrassend helder klinkende live opnames en tijdens hun optredens zou een kosmische lichtshow de psychedelische gevoeligheden in het publiek nog verder stimuleren. Dat laatste dient u er wel zelf bij te fantaseren.
Bart De Paepe for kindamuzik.net

Zone Six: Live Wired 2004 Nasoni Records (Nasoni 043)
Zone Six is absolutely one of the best psychedelic rock bands that I know who are based on improvisation operating at the moment. This live CD/2LP recorded in 2004 with the four-member crew (Dave Schmidt, ex- Liquid Visions, Sula Bassana, Weltraumstaunen: bass, Martin Schorn: synthesizer, Julius-K: guitar and Walt Jahn: drums and djembe) is yet again a living proof of that. The guys really know how to let it rip and often find themselves in some strange place on another galaxy. These guys do play a bit more energetic stuff live than in a studio setting, although there is also some peaceful and floating stuff in here too, like for example the last track ÒSusurrusÓ that, by the way, is nine minutes longer on vinyl version. At times the going gets pretty wild as well, like during the almost 23 minutes long ÒBeach ComberÓ. Rocks like hell! Sometimes the drummer changes his kit for a djembe, which gives the other elements some more space. Schorn manages to achieve a lot on the synthesize by himself: the cosmic space sounds go all over the place almost continuously. The guitar is heavily effected and at his best Julius-K plays just incredible solos. Schmidt takes care of the bass in his usual spacey way with style. The album is wholly instrumental, and this kind of music doesnÕt really need any vocals. This is, in my opinion, the best Zone Six release so far and surely one of the most distinguish on the Nasoni label, so I can warmly recommend this to every one into jamming, cosmic and acidic instrumental space/kraut rock!
Reviewed by Dj Astro for PsychotropicZone

Zone Six: Live Wired 2004 Nasoni Records (Nasoni 043)
Germany's Zone Six have finally got round to releasing an official live album! After four studio efforts and a handful of live CDR releases, the space rock / Krautrock / psychedelic band have decided that it is time for their live sound to be spread to a wider audience. Recorded in October 2004, the six-track CD features long soundscapes capturing the band in full flight. (And if the 78-minute CD is not enough for you then a limited double vinyl version is available featuring an extra 19 minutes of material!). The four musicians, Julius-K on guitar, Martin Schorn on synthesiser, Dave Schmidt on bass and Walt Jahn on drums, create a surprisingly full sound with floating keyboards, fuzzed-up guitars and, a rhythm section that, at times, get into quite a funky groove. Opener Hopscotch sets the tone with a seemingly relentless guitar solo hammering through the speakers. Spheroidise is rather quieter with a classic space rock sound which, of course, brings up the inevitable comparison with Hawkwind. Schmidt provides some excellent bass, or spacebass as he calls it, on the beginning of this track which gently meanders to a close without ever really picking up pace. The compositions are largely unstructured: forget any notions of defined musical sections or playing around a central themes. Unlike the (mainly) US jambands who write songs and then, in live performance expand around the compositional structure, Zone Six take the purely improvisational path. This can lead to moments of intense excitement but also of periods when things don't quite gel leaving the listener a bit lost. Point in case is the 23-minute Beach Comber which has some trouble taking off, Julius-K seemingly hesitant to expand on his initial couple of chords until over three minutes of the song has elapsed. Elsewhere this track displays a lack of cohesiveness tempered by sections that lift the band to new heights. Fortunately the more exciting sections are in the majority. Of course, Zone Six are on to a bit of a loser trying to present a fundamentally live experience out of the context of the concert hall. This type of music is best experienced in the flesh with pulsating lightshows (provided, so the sleeve informs us, by Kosmik Klaus and his Solar Sea Slideslow), the companionship of fellow travellers and whatever one cares to imbibe, not sitting at a desk on a Sunday morning! As an individual entity, Live Wired 2004 does stand up as a fine example of the genre and although it may be an album best reserved for select timed and not for general everyday consumption, any aficionados of the scene or fans of the band will not be disappointed.
Conclusion: 7 out of 10, MARK HUGHES for www.dprp.net

ZONE SIX ZONE SIX: "Live Wired 2004" (Nasoni Records)
The major thing about this live album is that all of the tracks are released for the first time and they simply are top-notch. Absolutely everybody in this band is in top form. Musically, the band delivers a kind of psychedelic krautrock, largely made on perpetual jammings with a certain sense of improvisation, a lot of raw guitar parts and far out Hawkwind-like halllucinogenic synth parts. Ê"Hopscotch" is a mammoth 13-minute song that flies by really quickly and it features amazing instrumental work from both Julius-K (guitars). "Spheroidise" is the shortest song (5:39) but still pack a punch. The bass lines by Dave Schmidt (read interview week 1) are truly awesome and when there are comparisons to More-era Pink Floyd being made, this song is one of the reasons why; both cosmic and ethereal, it is one of the most gorgeous songs you will ever hear this year. Next is "Sod waterways" which is a sprawling djembe freakout which pushes stereo separation to the limit. Good examples of their ultra-spacey synthesizer soundscapes are found here in the beginning of the longest song "Beach comber"Ê and the song "Susurrus" as a whole. You'll also hear plenty of their space rocking tendencies, complete with mindbending and soaring guitar and synthesizer solos and solid rhythm section. With heavy doses of space hymns and the inspiring guitar work of Julius-K, "Live wired" will clearly take your mind into the outer zone.
89/100, Cosmicmaseur for concreteweb.be

Zone Six - Live Wired 2004
Blimey! This was an unexpected delight. I'd been bemoaning the absence of of any top notch space rock to cross my path recently, then along came Zone Six to calm my trembling hands. I know I'm in my comfort zone when sox tracks span 78 minutes, one of the band is credited with spacebass, and the lightshow gets a credit (Kosmik Klaus in case you were wondering)! This is a remarkably good live outing from the German four piece - Dave Schmidt, Martin Schorn, Julius K and Walt Jahn. All the requirements are fully met, driving bass, swirling synths, piercing guitar and tribal rhythms. Quality space rock,just the way I like it. The highlights were the opener, 'Hopscotch' which powers along, and the 23 minute exploratory epic, 'Beach Comber', which would easily have fitted into a 1972 Hawkind set list. Essential listening for space rock seekers.
Reviewed by Stuart aka Zeitgeist for Space-Rock.co.uk

Zone Six : Live Wired 2004 (Nasoni Rec., D, 2005)
From Germany, Zone Six includes members of Liquid Visions, Sula Bassana and Weltraumstaunen. This is one of the best Space Rock albums I've heard yet this year. Looooong tracks. All instrumental. Deeeeeep space Krautrock jams and blazing hard rocking psychedelia. It's got it's trippy meditative moments but these guys are at their best when they take off into heavy Space-Psych improvs. Absolutely awesome! Zone Six - Live Wired 2004
Aural Innovations Mailorder (USA)

Zone Six: Live Wired 2004 (Nasoni Rec., D, 2005)
"Hopscotch" has a slowly and calmly swelling sound in an earth-and-space psychedelic rock area, of electric guitar improvisation with electric bass, with relaxed drumming with some spacey effects to a more upbeat whirling in the swollen psyched-out part. "Spheroidise" builds up similarly, and starts even more spacely but calmly grounded, -so more like a spacey impression of a calm beach with a wide view-. This swells up once more and goes a bit more upbeat and once more improvisational mode. Third track, "Collaptus" is like starting from a pulse from the last mood´s achievements, so this time the music takes itself more easily into speedier territories. This speeds up to an effect as from a motorised glider on the beach´s waves. The bass drones, the rhythms get nervously fastened, while the electric guitars glide and trip out towards eternity. Very psychedelic! Fourth track, "Sod Waterways" starts with kind of spaceship sounds, echoed electric guitars, and hand percussion. This track improvises moodily on electric guitar while other instruments take care of a moody support. The 5th track, "Beach Comber" starts off with a more surreal spooky sphere of echoing guitars on background, and some electronic sounds like water, wind and sand (I didnÕt see the title when I described it like this) with electric guitar, until these guitars, supported by bass and drums that go once more for a ride as if driving around with a feeling of (inner) strength. This evolves to a slightly stoned psychedelic and still moody trip, very rhythmic and with electric bass, speeding up something which evolves to a truly orgasmic freaking mind experience. The bass also leads towards that experience. The last track, "Susurrus" is like a calm recovery of energy, with a similar swelling sound as the CD started, earth-spacey, with handpercussions, guitars, and some electronica. The overall feeling I had with the improvised music of Zone Six is of a lonely beach on a quiet early harvest day, starting with views of the wide environment, and always evolving to enjoying rides on the beach and sometimes on the waves. A very enjoyable CD, compiled from various live performances from October 2004.
By Gerald Van Waes for progressive.homestead.com

Zone Six - Live wired 2004 (Nasoni Records)
Livealben von Psychedelicbands sind immer eine besondere Angelegenheit, entfalten sich doch gerade auf der Bühne ihre Songs in ganz anderer, viel freierer Weise als im Studio. Die Strukturen im Studio sind meist Fest und wenig verrückbar, live hingegen beginnt die Musik erst richtig zu leben. Zone Six zelebrieren ihre Songs auf der Bühne mit immenser Hingabe und spielen sich hinfort aus dieser Welt, hinein in einen Zustand vollkommener spiritueller Abgeschlossenheit. Schwebender Psychedelic - und immer wieder die Soundlandschaften unterbrechender flotter Spacerock mit furiosen, harten Gitarren und irrwitzig voranpreschenden Drums bestimmen das wechselhaft wirkende Bild des Albums. Die erzeugten Melodiebögen sind verwinkelt und bunt, verführen Dich mit dem Duft eines blühenden Klanggartens, durch den Du lustwandelst. Das hypnotisch - kirre Blubbern und Fiepen der Synthesizer ist natürlich auch typisch für diese Musik. Leichtverdauliche Kost kann man bei ZONE SIX also schon einmal ausschlie§en, aber wenn man bedenkt, da§ hier u.a. ein Mitglied der Spacerocker WELTRAUMSTAUNEN seinen Visionen freien Lauf lässt, ist das auch kein Wunder. Mit diesem Album haben ZONE SIX ihre Post CDR Phase eingeleitet, denn vorher gab es ihre Improvisationsorgien lediglich auf Toastscheiben, mit "Live wired 2004" hat man eine CD und Doppelvinyl Veröffentlichung beim kultigen Label NASONI RECORDS aus Berlin bekommen. So weit, so geil! Wie sieht es denn mit den Songs aus? "Hopscotch" ist ein immer wieder an - und abschwellender Psychedelicrocker mit gewaltigen Gitarrenjams, mächtigem Bass und sehr entspannt wirkendem Schlagzeug. Letzteres wird hier und da ein wenig mit spacigen Effekten belegt, bevor es im schnellen Part furiose Wirbel entfesselt. Ê"Spheroidise" baut sich öhnlich auf, vielleicht sogar noch intensiver, noch tiefsinniger und besinnlicher zu Beginn. Es legt sich wie ein lindernder Balsam auf die von hysterischer Hetze hervorgerufenen schmerzenden Wunden Deiner Seele, die sanft flie§enden Harmonien versetzen Dich in einen Zustand zwischen Traum und Wirklichkeit. Dann kommt auch hier die Eruption und ein harter, erdrückender Spacerockjam übernimmt die Führung beim Veitztanz. ZONE SIX fahren fort mit "Collaptus". Dieser Song entwickelt sich aus dem Verklingen des vorherigen Stückes heraus und erreicht so gleich von Beginn an ein flotteres Level. Gerade im Bereich der Gitarre ist das hier eine sehr trippige Angelegenheit, dazu kommt ein dröhnender, hypnotisch schwerer Bass, der perfekt auf das nervös hoppelnde Schlagzeug eingeht. Purer Psychedelicstoff, der uns mit sich in die Unendlichkeit reisst. Mich erinnern die oft hauptsöchlich von Improvisationen lebenden Songs an die gro§en Bands der späten 60er, gerade durch die bunten, sehr eindringlichen Melodien. ZONE SIX besitzen auf ihre Art einen Wiedererkennungswert. "Sod Waterways" wird mit sehr merkwürdigen Sounds, die an ein Raumschiff erinnern, eingeleitet. Eine kosmische Wallfahrt beginnt. Percussionklänge und echoüberladene Gitarren tun ihr †briges dazu, da§ uns die Rübe ordentlich rotiert. Auch dieser Song scheint weniger durchkomponiert, mehr improvisiert zu sein. Die Band verliert sich beinahe in der vertrackten Unendlichkeit der Songstrukturen, bleibt aber immer im stimmungsvollen Bereich, anstatt zu amorphem Tonsalat zu verkümmern. Exzellent wird hier von der elektrischen Gitarre ein Netz aus ebenso frei gejammten wie packend angelegten Passagen gesponnen, während die anderen Musiker die tiefe Atmosphöre des Stückes aufrechterhalten. Das fünfte Stück,"Beach Comber" besitzt eine eher unheimliche Atmosphäre, getragen von Gitarren, die wiederum überladen sind mit Echo - und Halleffekten, dazu elektronisch erzeugten Geräuschen wie Windsäuseln und Wasserplätschern, die schon eine Art Strandatmosphäre zaubern, allerdings keine besonders frohlockende. Von diesem Punkt aus lässt die Band den Song urplötzlich einen anderen Weg einschlagen, wird musikalisch zwar nicht weniger atmosphärisch, verliert aber die bedrückende Ausstrahlung. Langsam dreht sich das Stück zurecht, windet sich hinein in einen etwas beknallt wirkenden, noch immer sehr stimmungsvoll inszenierten Klangtrip, bei dem die rhythmische Ader dieser Band gut hörbar wird. Das grandiose Finale bildet eine furiose kosmische Klangorgie. "Susurrus" ist dann quasi der Ruhepol der Scheibe, an dem der Hörer seine erschöpften spirituellen Ressourcen wieder auffüllen kann. Er lässt die CD so ausklingen, wie sie einst begonnen hat. Noch einmal erlebt man das lebendige Klanggefühl, besonders gut durch die Handpercussions hervorgekehrt, verfeinert mit schönen Gitarrenläufen und einigen elektronischen Einlagen, die zusammen PINK FLOYDS experimentelle Phase inklusive ihrer Soundtrackerfahrungen heraufbeschwören. Insgesamt eine sehr stimmungsvolle und bildhafte Scheibe, die jedem Hörer seinen individuellen Film in die Neuronenbahnen einspeist. Pure Leidenschaft und Magie flie§en hier in Form von Tönen, Noten und Geräuschen aus den Boxen, vereinen sich zu einem Strom der Inspiration und erfüllen mit selbiger den gebannt Lauschenden.
Von SirLordDoom für metal-district.de

ZONE SIX "Live Wired 2004" (Nasoni)
Man könnte es als eine rein marktstrategische Entscheidung der Band betrachten, dass das neue Live-Album der deutschen Psych/Space-Band Zone Six, "Live Wired 2004" nicht mehr im Eigenvertrieb, sondern beim Berliner Label Nasoni offiziell erscheint. Dort wird es sicherlich mehr Käufer finden als auf CD-R von der Band-Website. Doch die Vokabel "marktstrategisch" ist bei Zone Six völlig fehl am Platz. Diese Band lebt und zelebriert ihre Musik - vor allem live - und spielt sich in eine eigene Welt hinein. Eine Welt, die nicht neu ist und schon von einigen Bands betreten wurde, die aber eben jenseits von jeglicher Geschäftemacherei liegt. Und die Qualitöt der bisherigen Live-CD-R schreit geradezu nach einer offiziellen Veröffentlichung. Psychedelische Klanglandschaften, vereinzelt sanft dahin gleitend mit schwebenden Synthies und vor allem verträumten Gitarren. Dann ultraschneller Spacerock mit fetzenden, verzerrten Gitarren und in aberwitzigem Tempo vorwärts preschenden Drums. Dann blubbert und quietscht es auch schon mal mächtig im Hintergrund. Bis auf eine Ausnahme liegen alle Tracks jenseits der 10-Minuten-Marke und erzeugen so eine lang anhaltende, wunderbare, hypnotische Wirkung. Das Album wird wie bei Nasoni üblich auch auf Doppel-Vinyl erscheinen und ist sicher ein Höhepunkt im Schaffen von Zone Six.
Bernd Sievers für Eclipsed Juli/August 2005

 

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